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Wichtige Informationen für Patienten

Nach der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und der einfachen physikalischen Untersuchung durch Arzt bzw. Ärztin bilden die Ergebnisse von Laboruntersuchungen („Laborwerte“) und von bildgebenden Untersuchungen („radiologische Befunde“) eine wesentliche Grundlage zur Entscheidung für die Therapie einer eventuell vorhandenen Erkrankung.

  • Im radiologischen Befund wird vom Facharzt für Radiologie in medizinischer Fachsprache festgehalten, ob und welche Veränderungen erkennbar sind und welche medizinische Bedeutung sie haben. Im Allgemeinen ist es dann die Aufgabe des Zuweisers mit der Patientin/dem Patienten dieses Ergebnis und die Konsequenzen zu besprechen.
  • Einfache Befunde (meist kurze Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen) werden meist unmittelbar nach der Bildgebung diktiert und geschrieben und können nach einer kurzen Wartezeit von der untersuchten Person mitgenommen werden. Umfangreichere Befunde (vor allem CT und MR) sind zu einem späteren Zeitpunkt (meist am nächsten oder übernächsten Arbeitstag) abzuholen bzw. werden per Post (kostenpflichtig) oder elektronisch (gratis) übermittelt.

Wir sind stets bemüht unsere Abläufe zu verbessern und freuen uns über Ihre Bewertung bei Google.

 

Häufig gestellte Fragen

01 Wer bekommt den Befund?

Im radiologischen Befund wird vom Facharzt für Radiologie in medizinischer Fachsprache festgehalten, ob und welche Veränderungen erkennbar sind und welche medizinische Bedeutung sie haben. Im Allgemeinen ist es dann die Aufgabe des Zuweisers mit der Patientin/dem Patienten dieses Ergebnis und die Konsequenzen zu besprechen.

02 Sind die Befunde online abrufbar?

Medizinische Daten – somit auch unsere Befunde – sind sensibel und unterliegen einem besonderen gesetzlichen Schutz (Gesundheitstelematikgesetz 2012 – GTelG 2012). So ist z.B. die Übermittlung von medizinischen Daten per eMail nicht bzw. per Fax nur unter besonderen Vorkehrungen zulässig.

Da die Vorteile der Telekommunikation auf der Hand liegen, benützen
wir sie schon seit vielen Jahren zur Verbesserung des Services für unserer Patient(inn)en. Vor ca. 20 Jahren sind auf unsere Initiative hin viele Kolleginnen und Kollegen der Region einem gesicherten medizinischen elektronischen Netzwerk (DaMe® bzw. MedicalNet®) zur Übermittlung und zum Empfang von medizinischen Befunden beigetreten.

Neben dem Vorteil einer raschen Übermittlung haben die teilnehmenden Ordinationen die Möglichkeit, die Daten direkt in die Ordinationssoftware zu übernehmen. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt und NICHT im allgemein zugänglichen Internet.
Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Befunde jeweils nur an eine oder mehrere, vorher festgelegte Ordinationen gehen (Punkt-zu Punkt-Kommunikation). Zur nachträglichen Einsicht in die Befunde durch andere Ärzte ist ein neuerliches aktives Versenden durch den Befundersteller nötig. Auch kann der Patient /die Patientin selbst die Daten nicht empfangen oder einsehen, Spitäler können mit diesem Service leider keine Befunde empfangen. Trotzdem hat sich das Netzwerk unter den niedergelassenen Ordinationen sehr bewährt      und wird sicher noch weiter genutzt werden.

 

Als kostenloses Service für unsere Patient(inn)en bieten wir seit einiger Zeit die Übermittlung eines TAN-Codes an das Mobiltelefon an, mit dem man über unsere Homepage den Befund in verschlüsselter Übertragung für einen Zeitraum von 30 Tagen herunterladen kann (siehe Befundabfrage) Den so übermittelten Befund kann man selbst ausdrucken, archivieren oder anderen Ärzten zeigen.

Seit Frühjahr 2017 beteiligen wir uns am vom Staat schrittweise eingeführten System der ELGA (elektronische Gesundheitsakte). Wir sind als Gesundheitsdienste-Anbieter (GDA) verpflichtet, einem zentralen Register die Durchführung einer radiologischen Untersuchung mitzuteilen und den Zugriff auf diesen Befund jederzeit für alle berechtigten Personen (Ärzte, Apotheker, Krankenanstalten, Pflegedienste … ) zu ermöglichen, wenn der/die Betroffene das Einverständnis dazu durch das Stecken der eCard gibt.

Erstmals hat auch der Patient / die Patientin selbst die Möglichkeit, die in der ELGA gespeicherten Daten selbst einzusehen und ggf. zu sperren. Jeder kann die Aufnahme einzelner Befunde in die ELGA zu untersagen (sogenanntes situatives OPT-OUT). Dieser Wunsch ist am besten gleich bei der Anmeldung oder zumindest vor dem Verlassen der Ordination bekannt zu geben und muss schriftlich in unserem Ordinationssystem deponiert werden. Außerdem ist eine prinzipielle Abmeldung aus dem System („OPT OUT“) direkt bei der ELGA Betriebs GmbH möglich. Diese wird dann auf der eCard gespeichert, so dass keinerlei Übertragungen in das ELGA System erfolgen.

Seit 2016 werden die Entlassungs-Arztbriefe, radiologischen Befunde und Laborbefunde aus den Krankenhäusern in das System eingespielt, als zweiten Schritt folgen nun die externen Labor- und radiologischen Befunde. Leider ist eine Übertragung bzw. Telekommunikation der radiologischen Bilder derzeit nicht vorgesehen.

Trotz aller kritischen Bedenken (unvollständige Datenlage; Verpflichtung der Ärzte, alle Befunde anzusehen; fehlende einfache Suchwerkzeuge; ungeklärte Übernahme der Kosten für GDA …) meinen wir, dass für die Patientin, den Patienten bei einer Teilnahme an ELGA die Vorteile überwiegen und erwarten uns eine Verbesserung des Informationsflusses zwischen Spitälern und unserer Einrichtung. Die oftmals geäußerten Kritikpunkte in Hinblick auf den Datenschutz sind nach unserer Meinung durch sehr umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ausreichend entkräftet.

Die näheren Details des Systems ELGA sind auf der Homepage https://www.elga.gv.at bzw. am ELGA Portal https://www.gesundheit.gv.at/elga des Gesundheitsministeriums ersichtlich.

03 Wann bekomme ich den Befund?

Einfache Befunde (meist kurze Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen) werden meist unmittelbar nach der Bildgebung diktiert und geschrieben und werden zeitnahe elektronisch an den zuweisenden Kollegen übermittelt. Umfangreichere Befunde (vor allem CT und MR) werden in den meisten Fällen nach 1-2 Werktagen elektronisch an den zuweisenden Kollegen zugestellt oder sind online abrufbar. In Ausnahmefällen (z.B. Herz-CT, Prostata-MRT oder Mammographiebefunde) kann die Fertigstellung des Befundes aus organisatorischen Gründe wenige Tage bis max. 2 Wochen dauern.

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